Kanada – wir kommen…

… aber erst wieder 2021. Nun steht es fest, dieses Jahr müssen wir auf unseren Wohnmobil- Trip durch den Westen Kanadas verzichten.

14-tägige Zwangs-Quarantäne, Flugverschiebungen und internationale Reisewarnungen machen es uns als Privatpersonen unmöglich zu verreisen, auch wenn es langsam Lockerungen in Deutschland gibt.

Was uns etwas freuen lässt: seit gestern gibt es nun wieder eine neue Buchung für das nächste Jahr im Mai/Juni 2021. Außer dem Flug sind Hotels und Wohnmobil festgezurrt und es kann losgehen 😉

Jetzt müssen wir hoffen, dass das Reiseunternehmen bis dahin auch durchhalten kann und es heißt erneut 381 Tage lang zu warten, bis es dann los geht. Der Reise-Countdown wurde nun zurückgesetzt. Kanada, wir kommen.

Andere für 2021 geplante Touren nach Island bzw. eine Tour zum Indian Summer in des Osten Kanadas müssen nun auch verschoben werden.

Schade, dieses Jahr geht’s nicht auf große Reise

Ich habe grundsätzlich viel Optimismus, dass sich das Blatt auch immer wieder wenden kann. Dieses Mal sieht es wohl nicht so aus. Die erste Wohnmobil-Tour durch Kanada fällt, der aktuellen Situation geschuldet, wohl komplett in diesem Jahr aus. Richtig ist, Gesundheit geht erst einmal vor.

Jedenfalls wird die Reise im Mai 2020 nicht stattfinden können – Kanadas Grenzen sind grundsätzlich noch für ausländische Reisende geschlossen, Flüge wurden umgebucht bzw. Flugziele gestrichen, Deutschland verlängert die internationale Reisewarnung. Und dann gibt es da noch die 14-tägige Quarantäne-Pflicht nach der Einreise in Kanada. Zwar hat Kanada eine bereits gesetzte Dauer der Maßnahmen bis zum 30.06. wieder zurückgezogen, jedoch keine neue Frist gesetzt. Alles keine guten Voraussetzungen um Urlaub zu machen.

Und der 23.5. ist ja nun bald. Nun ist ja die Reise schon komplett bezahlt und wir müssen uns überlegen, wie es weitergeht. Naja somit wollten wir nun auf August umbuchen (Optimismus). Anfragen im Reisebüro, Abstimmung mit den Team-Kollegen – alles wurde schon in die Wege geleitet. Die Vorfreude stieg wieder stark an und dann kam der nächste Schreck, oder Dämpfer – zu einem gefühlt, fast doppelten Preis, zu dem, was wir jetzt schon gezahlt haben, gäbe es neue Angebote. Da ist uns zwar die Reiselust nicht vergangen – aber wen man weiß, was man für den kleineren Geldbetrag bekommen würde, ist man nicht bereit dann viel, viel mehr zu zahlen oder weniger Leistung zu akzeptieren und beißt in den sauren Apfel… Verflogen die aufgeflammte Vorfreude, willkommen in der Realität.

Jetzt läuft die Anfrage für das nächste Jahr – ich weiß gar nicht, ob an dafür jetzt schon buchen kann? Und ob wir jemals die guten Konditionen, wie dieses Jahr, wieder erhalten werden, ist die nächste Frage.

Eins noch zum Schluss: wir wollen gern verreisen. Wir wollen auch nicht Stornieren und das Geld zurück, so dass es eventuell dann noch das Reisebüro trifft – denen, so mein Eindruck, nicht sonderlich viel geholfen wird. Auf jeden Fall muss eine Entscheidung in den nächsten 14 Tagen her – da es ja dann losgehen sollte. Noch läuft der Countdown…

Ups… lange nichts gehört

Inzwischen ist es eine Weile her, dass ich den letzten Beitrag in meinem Blog verfasst habe.

Ich überspringe also Weihnachten und Silvester 2018 und findet mich im Jahr 2019 wieder und der Januar ist auch schon wieder rum…

Eigentlich sollte ich mich in den Vorbereitungen für die Tour zur Biathlon WM in Östersund (S) befinden, doch ich habe keine passende Unterkunft vor Ort gefunden. So muss ich leider von zu Hause zuschauen und kann nicht direkt an Strecke die Rückkehr der WM seit 2008 feiern und die fantastischen Ergebnisse unserer Sportlerinnen und Sportler sowie aller anderen Nationen bejubeln. Aber so ist es halt, nicht alle Träume und Wünsche kann ich mir erfüllen. Da bleibt nur der Trost, dass man am TV umfassender und direkter informiert ist. Ich drücke auf jeden Fall fest die Daumen, dass es eine prima Veranstaltung wird!

Festzuhalten bleibt: ein Ausflug ins winterliche Skandinavien muss dringend nachgeholt werden!!!

Unabhängig davon liefert das 1. Quartal 2019 aber das ein- oder andere Highlight – gerade letzte Woche hatten wir den hexadezimalen 28. Geburtstag von „The Transporter“ zu feiern und wir wurden sehr gut in der Stone Brewing Berlin mit Essen und Bier beköstig.

Im März steht dann wieder die Standard-Reise zum Genfer Automobil Salon an. Dieses Mal werden wir wieder mal direkt in Annecy (F) die Urlaubstage verbringen und von dort den Ausflug nach Genf antreten. Wir hoffen auf schönes Frühlingswetter…!

Zuvor ist aber eine Reise zu guten Freunden und zum Karneval nach Köln geplant – hier aber dieses Mal mit der Bahn und Lidl(R)(C)-Bahn-Gutschein. Urlaub für die Tage nach Köln ist gerade angefragt bei den Kolleginnen und Kollegen in meiner Firma.

Zwischendurch gehts zu den Eltern – Geburtstag feiern. Mal ganz anders: statt mit Kaffee, Kuchen und später Abendessen, gibt es dieses Mal einen mexikanischen Brunch. Das wird bestimmt toll und wenig Arbeit für die Jubilarin

Ein weiteres Highlight wird die Fahrt nach Dortmund zur Mayday (R) am 30. April. Nach gut 20 Jahren schaffen wir es endlich mal zu dem Event zu fahren (dem 28.(hex) Geburtstag sei dank 😉 ). Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.

Das fließt noch viel Wasser den Rhein entlang…

Für dieses Jahr ist auch noch kein großer Urlaub geplant- mal sehen, vielleicht wird es doch mal wieder eine Radtour…

Schon fast zu Hause

Die Bummelzug-Runde habe ich nun fast hinter mir und ich kenne nun fast jedes „Kaff“ zwischen Rostock und Berlin. Ist nicht so gemeint und ich bin froh, dass es noch Verbindungen solcher Art gibt.

Noch eine halbe Stunde… fast ohne WLAN oder überhaupt eine Online-Verbindung – keine direkt im Zug (RE), keine über O2 und auch keine Verbindung über die Telekom. Manchmal gabs etwas E – aber naja. So bald eine Stadt in der Nähe ist wird’s aber besser.

Ich hatte Glück und habe meine Arbeiten noch in Rostock in Gegen 5:30 Uhr war dann auch für mich die Party zu Ende; nach dem schon alle verfertig waren. Nach kurzen aber erholsamen Schlaf ging’s dann 10:00 Uhr aus der Falle. Die Sonne draußen machte einem dies auch leicht.

Ich hatte Glück und konnte meine Arbeiten noch im am Bahnhof wartenden Zug machen. Hier konnte ich das WLAN des Bahnhofes für 30 min nutzen.

Sonst gab es nichts aufregendes, jedenfalls nicht bis zum vorletzten Halt in Oranienburg.

Ich steig heut mal an der Station Gesundbrunnen aus. Schauen, ob Ringbahn und Tram 5 schneller ist als nur die Tram 5 vom HBF, sowie ich sonst immer fahre….

2018 ist da und die Kurzreise ist vorbei

Nach einer zwar verregneten aber langen, lustigen und schönen Silvesterfeier geht es jetzt wieder Richtung Heimat.

Gegen 5:30 Uhr war dann auch für mich die Party zu Ende; nach dem schon alle verfertig waren. Nach kurzen aber erholsamen Schlaf ging’s dann 10:00 Uhr aus der Falle. Die Sonne draußen machte einem dies auch leicht.

Heute war das Wetter zur Belohnung wirklich sonnig und der Regen blieb komplett aus. Dafür war es etwas stürmisch und die Wellen prasselten nur so an den Ostsee-Strand.

Ein kleiner Ausflug zur Partymeile an der Seebrücke Graal-Müritz am Nachmittag war sehr schön. Einige Mutige stürzten sich zum traditionellen Anbaden am 1. Januar ins tosende Meer. Schon der Anblick lies viele frösteln. Für mich wäre dies aber auch nichts direkt. Natürlich zog das Anbaden hunderte Menschen an, die dem Spektakel folgen wollten.

Auf dem Rückweg gab es dann noch eine wirklich leckere echte Thüringer Bratwurst vom Holzkohlengrill. Den Glühwein haben wir heute ausgelassen.

Aber auch zwei tolle Tage haben ihr Ende und nun sitze ich schon wieder in der RB nach Rostock Hbf. Von dort gehts dann hoffentlich direkt nach Berlin.

Eine Anzeige in der Fahrplanauskunft der Bahn App war schon wieder irreführend und ich hoffe, dass die Dame der Telefonauskunft recht hat und es keine Störung zwischen Grimmen und Sternfeld liegt, da dies garnicht zu unserer Strecke gehört. Inzwischen ist der Hinweis aus der App verschwunden. Es könnte also klappen.

Gegen 18:30 wird es also in Rostock, ebenfalls eine RB, weitergehen nach Hause. Mal sehen, wie voll es wird…

Reise ohne Rückkehr im Jahr 2017

So die letzte Kurzreise im Jahr 2017 steht heute auf dem Plan. Es geht übers Wochenende mit dem Zug nach Graal-Müritz.

Doch es war zu Beginn dieser Woche noch fraglich, ob ich auch fahren hätte können, da ich mit doch glatt noch im alten Jahr eine Erkältung eingefangen habe. Aber bis auf das Hundegebell den ganzen Tag geht es einigermaßen und die Genehmigung von den anderen hatte ich mir auch schon eingeholt. So ein Viren-Schleuder-Monster möchte nicht jeder um sich haben.

Es wird doch eine längere Reise werden, da in diesem Jahr nicht mehr mit einer Rückreise nach Hause zu rechnen ist, sondern erst in 2018. So kann ich mir das auch schön rechnen…

Das neue Jahr wollen wir dann in Graal-Müritz gebührend laut mit Blitz und Donner, das gehört dazu, und feucht-fröhlich begrüßen und das alte und die damit verbundenen unschönen Erinnerungen fortjagen und uns alle gute Ereignisse konservieren. 2017 bekommen wir so schnell nicht wieder…

Zunächst muss ich aber mal ankommen: 15:35 Uhr gehts per ICE nach Rostock und danach nach Graal-Müritz in der Regionalbahn. Wenn alles klappt, sollte ich gegen 7:00 pm am Ziel ankommen.

Am Ziel-Bahnhof werde ich dann abgeholt, so die schöne Nachricht, die mich vorhin erreicht. Ein Einfaches „Dich“ reicht dann nicht mehr ;-). Ich wüsste nicht, dass mit mir jemand gemeinsam anreist; ich sollte mal im Koffer nachschauen 😉

Ankunft in FFM etwas verspätet

Etwas verspätet sind wir wieder rückkehrend aus New York City in Frankfurt am Main gegen 11:00 Uhr (genau 10:59 Uhr) gelandet.

In New York sind wir erst kurz vor 22:00 Uhr, also knapp 1 h später als geplant, losgeflogen. Die Warteschlange der Abflüge war am JFK sehr lang Sonntagabend und deshalb kam das “Ready for Takeoff“ erst so spät.

Doch erstaunlicher Weise haben wir durch den Jetstream und eine etwas geänderte Flugroute die Stunde fast wieder eingeholt und landen fast pünktlich in FFM (Terminal 1).

Der Flug war angenehm und durch das Entertainment-Programm auch recht kurzweilig. Ein wenig geschlafen gabe ich auch; mal sehen wie wieder die Zeitumstellung funktioniert.

Ein paar Turbulenzen und Wölkchen zwischendrin haben nicht großartig gestört. Über den Wolken war es noch sonnig; in Frankfurt ist es herbstlich grau. Ca. 11° Celsius begrüßen uns hier in Deutschland. Nach gestern noch 27 ° in New York am JFK schon ein immenser Unterschied. Ist halt Herbst!

Long Island Übernachtung: Zum Unglück kommt noch Pech zum Abschluss dazu

Die Übernachtung im Hotel in Long Island war zusammengefasst die schlechteste, die wir auf der Tour 2017 hatten. Und ich sage es war kein NoName-Hotel!

Das Zimmer war feucht-warm. Das Bettzeug fühlte sich ebenso an. Hier kam dann unser eigenes Bettzeug zur Anwendung. Im Bad roch es nach der Benutzung muffig und die installierten Anlagen waren auch nicht die Neusten. Wurde die Klima-Anlage aufgedreht war es viel zu kalt! Es funktionierte nicht richtig.

Das Zimmer lag Hotelgäste-verkehrsgünstig direkt am Nacht- und Parkplatz- Eingang. Nicht nur das die Tür ständig auf- und zugeschlossen wurde, nein ab 5:00 AM kamen dann noch die rollenden Koffer dazu. Und nachts hörte man jedes Gespräch draußen und die Hotelgäste über uns.

Gerade sauber war das Zimmer im Nachhinein auch nicht…

Es gibt Tage da verliert man und Tage da gewinnen die anderen. Genauso eine Übernachtung war das.

Mal sehen, wie das “Breakfast“ wird.

Traurig, Traurig, Traurig… da war an einen erholsamen Schlaf natürlich nicht zu denken – gerade vor dem heutigen Abflug… Die Bewertung des Hotels wird dementsprechend ausfallen.

 

Boston war eine Reise Wert

Am Donnerstag, 14.9., sind wir wohlbehalten aber hungrig nach über 4 stündiger Fahrt, lt. meiner Mitreisenden, in Bosten bzw. in unserem Hotel in Braintree angekommen.

Wir haben hier eine gut eingerichtete Suite mit separaten Wohnbereich und Küchenbereich vorgefunden. Zwar ist das Hotel etwas außerhalb von Boston gelegen, dafür ist es komfortable.

Den ersten Abend haben wir genutzt, uns im näheren Umfeld umzuschauen und die Vorräte aufzufüllen. Bei einem leckeren Schlückchen Gelben Mionetto haben wir dann den Abend ausklingen lassen und sind wie Steine ins Bett gefallen.

Noch immer kurieren wir in unterschiedlicher Intensität etwas die aus Toronto mitgebrachten Schnupfen aus. Aber das stört nicht. Die Geschehnisse aus Montreal versuchen wir so gut zu verdrängen; jedoch sind einige Formalismen schon jetzt zu erledigen.

Am Freitag ging es dann in die City nach Boston zur Erkundung der Stadt entlang eines Teilstückes des Freedom Trails – einem ausgewiesenen und beschriebenen Weg vorbei an vielen historischen und zeitgenössischen Orten und Sehenswürdigkeiten.

Freedom Trail

An einem Tag hat man nicht so viel Zeit, deshalb konnten wir nur einen sehr kleinen Teil erkunden. Zumal wir uns entschieden hatten mit dem Auto in die Stadt zu fahren, um nicht 2 x 1,5 h Fahrzeit in Bus und Bahn zu verbringen. Obwohl dies bestimmt wesentlich billiger ist als in Boston zu parken bzw. parken zu lassen.

Old State House

Wer mehr Zeit hat, sollte definitiv die Öffentlichen benutzen, da der Straßenverkehr und das Verkehrsaufkommen katastrophal ist. Und ich fahre gern Auto! Ohne Navi oder Karte ist man aufgeschmissen. Ich habe es schlimmer als New York City empfunden, das die Autofahrer aus Boston aus meiner Sicht ziemlich aggressiv fahren.

Auf jeden Fall hatten wir noch einmal einen unvergesslichen Tag mit vielen neuen Eindrücken für alle Mitreisenden, denn auch ich war bisher noch niemals in Boston.

Im Nachhinein ist es schade, dass wir nur einen Tag hier für Erkundungen hatten. Im Nachhinein würde ich gern einen Tag weniger in Montreal gewesen sein… Nein, es ist nicht zu ändern wie es ist…

Auch hier würde ich gern eines Tages noch einmal wiederkommen!





Goodbye Canada

So heute ist es schon wieder soweit und nach ca. 10 wundervollen, aufregenden, spaßigen, turbulenten Tagen müssen wir heute für unsere Tour 2017 Abschied von Kanada in Richtung zurück in die USA nehmen. Seufz…

Heute ist nicht alle Tage, ich komm‘ wieder keine Frage… mal sehen, ob dies für alle Mitreisenden gilt

Noch weitere 5 Tage verbleiben uns auf unserer Nordamerika-Rundtour. Bevor es am Sonntag nach Long Island bzw. New York City für den Sbflug nach Deutschland zurück geht, machen wir noch Halt 2 Tage halt in Boston.

Das ist “Neuland“ für alle Mitreisenden und somit nicht minder aufregend, was uns dort erwartet. Zunächst gehts aber erst einmal für einen Zwischenstopp nach North Conway ins Red Jacket Mountain View Ressort

Red Jacket Mountain View Ressort, North Conway

Ankommen in Toronto / Krank zum 2. Mal in Toronto

Erster Halt des Tages war heute in der Nähe von Niagara Falls ein Outlet Center. Dort haben wir ein  paar Klamotten geshoppt. Aber das Jeans-Geschäft, dass ich gesucht hatte, war hier nicht untergebracht. Schade! Es hat sich aber dennoch gelohnt, finde ich.

Outlet Center bei Niagara Falls (Ca) – RelaxeZone

Nach kurzer Fahrt und da. 120 km später sind wir heute Nachmittag bei sintflutartigen Regen in unserem Hotel, Chelsea Hotel Toronto, angekommen. Das Hotel befindet sich central am Eingang zur Downtown Toronto gelegen. Also ideal für die Erkundung der City.

Das erste Abenteuer war mal wieder die Suche nach dem richtigen Parkplatz bzw. der Tiefgarage des Hotels. Da ringsum Straßenbauarbeiten an Gange sind, ist die eigentliche Einfahrt gesperrt. Nach kurzer Nachfrage haben wir dann die weitere Einfahrt gefunden. Diese hatte es aber in sich: sehr steile Abfahrten, so dass man Angst haben musste, das Auto setzt auf. Zur Sicherheit habe ich einen Mitreisenden zum Nachschauen geschickt. In der zweiten Parketage haben wir dann ein Plätzchen gefunden. Ich bin schon auf die Ausfahrten gespannt…

Nach einem sehr freundlichen und netten Check-Inn haben wir uns dann auf die Suche nach unseren Zimmern gemacht. Das 27 Stockwerke umfassende Hotel hat 4 verschieden farbig markierte Aufzüge, mit denen man je nach Farbe sein Stockwek und Zimmer erreicht. Unser Zimmer im 10. Geschoss ist über die grünen Elevators zu erreichen. Das hat dann auch geklappt. Durch die Größe des Hotels braucht man fast einen eigenen Stadtplan.

Chelsea Hotel, Toronto

 

Für ein wenig Aufschlag haben wir ein Upgrade für ein größeres Zimmer erhalten, was es etwas angenehmer macht. Nach dem ersten Ankommen haben wir dann gleich mal eine kurze Stadtbesichtigung jenseits der Downtown unternommen. Ein Runde zur Universität Torontos und zurück über Chinatown und vorbei an der AGO. Dann hatten wir, meine Mitreisenden zwecks schweren Füße und kaputten Knien und ich wegen meiner Erkältung und zunehmenden Kopfschmerzen, für heute genug.

Ich hatte mir noch schnell im Drugstore Ibuprofen geholt, da wir leider nur eine neue Packung Paracetamol mit auf die Reise genommen haben und die letzten Reste Ibu ich gestern alle gemacht hatte. Aus Erinnerung von meiner Reise im Jahr 2015 wusste ich noch auf welches Mittel ich zurückgreifen kann, da ich mich damals beim Apotheker/Arzt im Supermarkt erkundigt hatte.

Ich habe aber die schlecht Vorahnung, dass ich meine Reisegruppe auch angesteckt habe und sich der Schnupfen/Erkältung auch bemerkbar macht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt…

Morgen am besten Tag in Toronto werden wir zu zweit den CN Tower hinauffahren und dann später hoffentlich bei etwas Sonnenschein zur künstlichen Insel von Toronto fahren, um 1. die Insel zu erobern und 2. die Skyline von Toronto zu sehen. Für ein billige Fährfahrt sind das zwei Highlights auf einmal. Eigentlich muss man im Hellen zu den Inseln fahren und dann im Dunklen zurück. Dann bekommt man die Skyline im Doppelpack, am Tag und in der Nacht.

Toronto Island Park, Toronto

Immer unter der Voraussetzung alle sind halbwegs gesund! Bitte!

 

Gut gehen lassen in Elmira

Der Tag beginnt nach 9 h Schlaf ruhig und mit einem Blick aus dem Fenster in dem fast blauen Himmel. Draußen ist es aber recht kühl.

Nach kurzer Erfrischung ging es sportlich weiter; mir fehlt das Radfahren, und ich habe ein paar Runden im hotel-eigenen Pool gedreht. Dieser war aber schon ziemlich stark frequentiert. Ich habe mich aber dazwischen quetschen können. Das Wasser war aber sehr warm, nicht richtig erfrischend.

Die sportlich Aktivität wurde dann über das sehr leckere amerikanische, teilweise inkludierte Frühstück wieder kompromittiert.

Coupon fürs Frühstück: 10 $
Coupon fürs Frühstück: 10 $

Aber es war sehr lecker…

Für mich: 2 Rühreier, Bacon, Country Potatos und Toast
Für mich: 2 Rühreier, Bacon, Country Potatos und Toast

Country Potatos, Ham und 2 hard boiled eggs

3 Egg Omlett, Country Potatos, Toast

…dazu gab es Kaffee, Saft und Wasser.

Locomore fährt wieder

Seit ca. 4 h sitze ich auf dem ersten Abschnitt meiner Urlaubsreise nun hier in meinem Abteil des wieder auferstandenen Locomore-Zuges und es hat bisher auch alles reibungslos geklappt. Von der Buchung über Flixbus – was will man gegen 9,99 € für Berlin nach Frankfurt (Main) auch entgegensetzen – außer dass das Ziel leider nicht in Frankfurt (Main) Hbf, sondern in Süd liegt – über die Pünktlichkeit und die Freundlichkeit des Personals. Obwohl es hier und da noch etwas improvisiert aussieht.

Frankfurt Main Sued, Germany
Der Zug war ab Berlin bis Hannover rappel-dicke voll und die gefragten Sitzplätze in den Großraum-Abteils waren schnell alle belegt. Aber in den Abteilwagen waren noch genügend Plätze frei – ich musste nicht lange suchen. Aber so ein vollbelegtes Abteil wird schnell ziemlich sehr klein, wenn alle mit viel Gepäck ankommen. Aber auf dem Gang gibt es an der Decke noch genügend Stauraum, der auch für größere Koffer Platz bereithält und so kann man beruhigt im Zug dahingleiten :-).

Ab Hannover lichteten sich die Reihen ein wenig, so auch in meinem Abteil und die Fahrt wurde noch annehmlicher.

Ein Bisschen nervig auf der Strecke zwischen Hannover und Kassel waren die ständigen Tunnel. Sonst habe ich damit kein Problem, aber heute verstopften bei der Durchfahrt durch die unterschiedlich herrschenden Drücke im Tunnel ständig meine Ohren und Nase. Die Druckänderungen waren echt unangenehm.

So nun verbleiben noch ca. 40 Minuten, dann sollte ich in Frankfurt (Main) Süd – 19:35 Uhr – angekommen sein. Dort muss ich mir dann eine entsprechende Verbindung zurück nach Gießen bzw. an das Endziel meiner heutigen Reiseroute Albach suchen. Bei den Vorrecherchen hatte ich aber genügend Routen gefunden, die auch zeitlich angenehm zu erreichen sind ( Anm. im Nachhinein: Das war ein Satz mit X. Da die S3 (nach Hbf) 6 min Verspätung hatte, blieben nur 2 sehr kurze Minuten zum Wechseln in Bahn nach Gießen (RE98/99). Die Nr. sollte man neben dem Gleis auch kennen). Ich bin immerhin mit zwei Koffern unterwegs, da rennt es sich nicht so gut und schnell. Wichtig ist, dass ich den Bus GI-22 21:10 Uhr bekomme, ansonsten muss ich eine weitere Stunde warten. Das wäre nicht so schön.

(c)(R) RMV Ticket App
(c)(R) RMV Ticket App

Urlaubstag 1 – noch 2 Tage…

Yipppie, der erste Urlaubstag ist angebrochen… Ich weiß garnicht, was ich machen soll, so Job-los ;-). Ha reingelegt, das ist ja totaler Quatsch – ich habe noch die Aufgabe meinen Planta-Aufwand nachher im Zug zu dokumentieren – der Tag ist gerettet ;-)). Nein, ich freue mich total auf die Amerikareise und bin schon etwas hippelig langsam („langsam???“, würden andere fragen)

nur noch 2 Tage

So heute heißt es: 

  1. Koffer fertig packen, 
  2. mehrfach darüber sinnieren, ob man tatsächlich nichts vergessen hat einzupacken,
  3. Wohnung ordentlich verlassen, es könnten ja Gäste zwischendurch vorbei kommen 
  4. ok –  mein lieber Zeitungsdienst möchte auch nicht in eine Rumpelbude die Zeitung ablegen
  5. die Anreise ans Zwischenziel nach Gießen steht auch an. Dabei kann ich schon fast Flughafenluft  schnuppern, da kein Zug direkt nach Gießen fährt, muss man sich zwischen „Pest“ (Kassel-Wilhelmshöhe – 1 h länger unterwegs sein) oder Cholera (Frankfurt – zu weit fahren und dann ein Stück zurückreisen) entscheiden – wenn man nicht zusätzlich zig Mal umsteigen möchte. Die Stunde länger kommt durch den Bus in Gießen zustande. Wie ich doch Bahnfahren und öffentlichen Nahverkehr liebe – oh das ist ungerecht
  6. abstimmen mit den Mitreisenden, ob man tatsächlich nichts vergessen hat und
  7. Festellen müssen, dass der 1. Urlaubstag viel zu schnell vergangen ist – Hilfeeee. Blödsinn – die Vorfreunde auf den Tripp macht mich nur ganz kirre.
  8. Nachdenken, ob nichts vergessen hat

Auch heute gibt es ein Ratebild – was passt nicht ins Bild dazu:

 

Noch 11 Tage…

11 Tage

In 11 Tagen gehts endlich in den lang herbeigesehnten und geplanten Urlaub. Die anstehende Tour bringt mich und meine MitUrlauber über den großen Teich, nach Nordamerika. Mit New York, Niagara, Toronto, Montreal und Boston stehen große Namen von Ostkanada und dem Osten der USA auf der Reiseliste.

Streckenplanung Tour 2017 – USA und Kanada

11 verbleibende Tage heißt noch eine Menge Arbeit nicht nur auf Arbeit sondern es sind auch die letzten Vorbereitungen zu treffen.

So habe ich noch keinen zweiten Koffer, die mobile Kommunikation mit Telefon, Smartphone etc. ist nicht geklärt, Briefwahlunterlagen besorgen und und… Aber das macht auch die Spannung vor einem solchen Urlaub aus.

11 verbleibende Tage bedeutet aber auch dass die Vorfreude, dass es nun bald los geht, kaum noch auszuhaltenist. In jeder freien Minute surfe ich derzeit nach den Highlights zu den Städten / Gebieten, die wir bereisen wollen. Neben viel Erholung soll auch ein wenig an Eindrücken zurückbleiben. Insbesobdere da meine MitUrlauber auf ihre erste so große Reise gehen. Zwar haben Sie schon verschiedene Länder Europas bereist, aber weiter ist es noch nicht gegangen. Schon allein die administrativen Aufgaben, wie Reisepass besorgen, Esta ausfüllen, Kreditkarten-Konto beantragen usw., hat auch schon zu einige Wirbelchen ausgelöst; aber halb so schlimm…

Und der 27. rückt immer näher