Rückfahrt ist eingeläutet

Leider muss ich nun das zwar etwas kühle aber sonnige Albach in Richtung Berlin verlassen. Das Wetter war glücklicher Weise viel besser als gedacht. 🙂

Frühlingsgruß

Osternest – (c) eingetragene Marken

Das leckere “Kuchenbuffet“ zum Ostersonntag mit selbst gemachter Erdbeertorte verpasse ich nun. Schade 🙁

Aber der Bus wartet nicht. Zunächst geht’s mit dem Auto von Albach nach Gießen zur Fernbushaltestelle am Mathematicum. Die Öffis fahren wieder so ungünstig, dass ich entweder 1,5 h früher oder min 7 min zu spät an der Haltestelle wäre. Also ist das keine Option.

Der Bus war pünktlich 10 min vorher.. Dieses Mal ist es kein Flixbus sondern Eurolines. Erster Eindruck: sehr gut. Mehr Platz. Ich lass mich überraschen. Strengere Kontrolle. Es geht pünktlich 15:00 Uhr los.

Der Bus ist nicht voll belegt, so dass ich mir in der hintersten Reihe einen Platz suchen konnte. Dieses Mal links am Fenster in Fahrtrichtung. Sitzbreite und Beinfreiheit wirken deutlich komfortabler.

Die Fahrt geht heute über Erfurt, meine Geburtsstadt, Jena und Leipzig in meine Heimatstadt, Berlin. Es war für mich auch neu, dass es die Verbindung Berlin – Gießen auch über Erfurt durchgeführt wird. Bisher musste ich dazu immer zwei Verbindungen buchen.

Beim Buchen der Tickets hatte mich das aber gar nicht interessiert, gebe ich zu. Hier waren Preis und Fahrtdauer eher im Fokus.

Also wird es heute dann über A4 und A9 vermutlich gehen, sowie ich auch mit dem Auto fahren würde. Mit knapp 7:20 h gibt es in der Fahrtlänge keine Unterschiede zum Flixbus, der über A2 und A7 gefahren ist. Und für unter 20 € wäre das mit meinem Auto und mit meiner Fahrweise 😉 nicht schaffbar.

Eurowings Ticket Gießen – Berlin

Der frühe Vogel…

Wie gestern, Ostersonntag, lockt die Sonne mich aus den Federn.

Romantisch zwitschern die Vögel ihre Gesänge gen Himmel und der Dunst der Nacht verschleiert noch ein wenig den neuen heran nahenden Tag.

Einfach idylisch so zu Erwachen… Hoffentlich hält sich das Wetter heute!

Ich wünschen einen herrlichen Ostermontag!

Und zurück nach Berlin geht’s wieder…

Nach einem schönen und aufregendem Kurzurlaub und dem heutigen Highlight, der Fußball-Geburtstags-Party, gehts am ganz frühen Freitagmorgen, 9. Juni, zurück nach Berlin.

Die Rückreise startet gleich mit einem Experiment. Da ich die komplette Hinreise, wie berichtet, per Fahrrad absolviert hatte, muss nun das Rad irgendwie auch wieder zurück nach Berlin. Ist ja wie ein Familienmitglied, das lässt man ja nicht so einfach zurück.

Mit dem Auto wäre zu einfach. Zurückradeln, wäre eine Option, doch die Zeit reicht dafür nicht aus und ich habe die Arbeit schon so abgestimmt, dass ich heute noch beim Geburtstagsfeste mit dabei sein durfte und am Freitag erst vor Ort in der Firma sein muss.



Da habe ich mal die Bus-Variante gewählt. Ich hatte sowieso noch eine Freifahrt, da beim letzten Mal der Bus mehr als 2 h später kam. Und so musste ich nur das Fahrradticket buchen.

Ein bißchen gewagt, aber erst 0:50 Uhr soll es von Gießen nach Berlin losgehen. Ja, richtig gehört von Gießen. Das hieß, die ca. 11 km von Albach nach Gießen musste ich irgendwie meistern. Aber nichts leichter als Das. Die Strecke ist übersichtlich, es geht hauptsächlich bergab und 11km sind überschaubar und das Wetter in der Nacht war ideal – nicht zu kalt und nicht zu warm. Also bin ich das Stück geradelt. Beinlinge und Armlinge habe ich denoch angezogen, um nicht auszukühlen.

Ich war total relaxt vor der Fahrt, doch die Family, auf meine Gesundheit und Wohlergehen bedacht, hatte Zweifel über Zweifel. Sie verstehen nicht, dass solch‘ kleinen Abenteuer auch Spaß machen. Da kommt man selbst dann ins Grübeln… aber nein, das ist schon richtig so. Und doch wirft man seinen Plan über den Haufen und fährt zu früh los. Aber sehe ich ein: lieber zu früh als zu spät ankommen.

Nun sitze ich hier am Mathematicum, an der Fernbus-Haltstelle, und warte auf meinen Bus, der eigentlich 0:50 Uhr kommen soll. Aber die Fernbusse konkurrieren inzwischen nicht nur bei den Strecken mit der Bahn sondern auch bei den Verspätungen. Inzwischen sind schon zwei Meldungen reingekommen, dass sich mein Bus, N14, verspäten wird. Erste Meldung waren 20 und dann wenig später 30 min Verspätung.

5.Strecke: Berg-Etappe, die Zweite

Der selbstgewählte Weg führt mich heute von der Pension Untere Mühle, Burghaun, schon an den Zielort in Albach. Aufregende ca. 90 km warten hier noch einmal auf mich.

Geplant ist, nach dem Frühstück geg. 9:15 Uhr den Weg zu beginnen.

90 km hört sich erst einmal kurz an. Diese werden es aber bestimmt in sich haben, da über 1200 Aufstiegsmeter (Abfahrten: 1300 Höhenmeter) bezwungen werden müssen. Gestern waren es auf der um 40 km längeren Etappe gerade mal 1070 m.


Ungefähre Streckenführung:

Bergfest und Ruhetag

Während der heutigen Tagestour hatte ich gleichzeit auch Bergfest. Bei ca. 250-280 km hatte ich zirka die Hälfte der Strecke erfolgreich absoliviert!

Insgesamt kann ich dies erst nach Ende der Tour sagen, da sich die Entfernungen zwischen den Etappen-Orte noch regelmäßig ändern. Über den Daumen gepeilt, sollten es aber ca. 500 km Stecke werden.
Meist kann ich leider nicht so fahren, wie vorher geplant. Das liegt meist am Navi, dass mich durch irgendwelche, nicht vorhandenen Strecken lostsen möchte und ich dann doch eine andere Strecke wähle.
Aber wenn man denkt, Google Maps ist hier besser weit gefehlt. Am Besten man fährt mit Navi (darauf möchte ich auch nicht mehr verzichten), aber nimmt seinen gesunden Menschenverstand und ein wenig Intuition und Glück mit. Da passt es schon.

Morgen gibt es keine Blog-Nachrichten – es ist Ausruh-Tag – bevor es am Montag dann weiter in Richtung Albach geht.