Ups… lange nichts gehört

Inzwischen ist es eine Weile her, dass ich den letzten Beitrag in meinem Blog verfasst habe.

Ich überspringe also Weihnachten und Silvester 2018 und findet mich im Jahr 2019 wieder und der Januar ist auch schon wieder rum…

Eigentlich sollte ich mich in den Vorbereitungen für die Tour zur Biathlon WM in Östersund (S) befinden, doch ich habe keine passende Unterkunft vor Ort gefunden. So muss ich leider von zu Hause zuschauen und kann nicht direkt an Strecke die Rückkehr der WM seit 2008 feiern und die fantastischen Ergebnisse unserer Sportlerinnen und Sportler sowie aller anderen Nationen bejubeln. Aber so ist es halt, nicht alle Träume und Wünsche kann ich mir erfüllen. Da bleibt nur der Trost, dass man am TV umfassender und direkter informiert ist. Ich drücke auf jeden Fall fest die Daumen, dass es eine prima Veranstaltung wird!

Festzuhalten bleibt: ein Ausflug ins winterliche Skandinavien muss dringend nachgeholt werden!!!

Unabhängig davon liefert das 1. Quartal 2019 aber das ein- oder andere Highlight – gerade letzte Woche hatten wir den hexadezimalen 28. Geburtstag von „The Transporter“ zu feiern und wir wurden sehr gut in der Stone Brewing Berlin mit Essen und Bier beköstig.

Im März steht dann wieder die Standard-Reise zum Genfer Automobil Salon an. Dieses Mal werden wir wieder mal direkt in Annecy (F) die Urlaubstage verbringen und von dort den Ausflug nach Genf antreten. Wir hoffen auf schönes Frühlingswetter…!

Zuvor ist aber eine Reise zu guten Freunden und zum Karneval nach Köln geplant – hier aber dieses Mal mit der Bahn und Lidl(R)(C)-Bahn-Gutschein. Urlaub für die Tage nach Köln ist gerade angefragt bei den Kolleginnen und Kollegen in meiner Firma.

Zwischendurch gehts zu den Eltern – Geburtstag feiern. Mal ganz anders: statt mit Kaffee, Kuchen und später Abendessen, gibt es dieses Mal einen mexikanischen Brunch. Das wird bestimmt toll und wenig Arbeit für die Jubilarin

Ein weiteres Highlight wird die Fahrt nach Dortmund zur Mayday (R) am 30. April. Nach gut 20 Jahren schaffen wir es endlich mal zu dem Event zu fahren (dem 28.(hex) Geburtstag sei dank 😉 ). Aber bis dahin ist noch etwas Zeit.

Das fließt noch viel Wasser den Rhein entlang…

Für dieses Jahr ist auch noch kein großer Urlaub geplant- mal sehen, vielleicht wird es doch mal wieder eine Radtour…

Die letzten Tage… mein RS und ich

So nun ist es bald soweit. Die letzten 2 Tage sind angebrochen, bevor sich die Wege meines Skoda Octavia RS und mir trennen werden. Dazu muss ich sagen, das Auto ist für mich nicht nur ein Fahrzeug, das von A nach B die Leute transportiert, sondern ist fast ein „Familienmitglied“, das auch gehegt und gepflegt werden möchte und auch eine Art Lebenseinstellung und ein wenig auch Darstellung ist; obwohl der RS eher Understatement ist als „dickes Proll-Auto“.

Samstag, 30.6. - Parkplatz Supermarkt
Samstag, 30.6. – Parkplatz Supermarkt

Lange hat das Auto sehr gute Dienste geleistet und hat mich zu manch entfernten Ort und auf tollen Reisen begleitet. Grundsätzlich stand es immer bereit, wenn es auf große Fahrt gehen sollte. Nun läuft der TÜV im Juli 2018 aus und es lohnt sich für mich nicht, noch einmal zu investieren, da die Alterserscheinungen doch zu groß sind. Müsste das Auto nicht zum TÜV, wäre es wahrscheinlich noch etwas länger mein Begleiter. Aber auch hier gilt erst einmal Safety First für alle anderen Verkehrsteilnehmer, die sich mit mir im Straßenverkehr vergnügen dürfen, und natürlich für meine Mitfahrer und mich selbst, die im Skoda sitzen. Und deswegen ist grundsätzlich die TÜV Abnahme eine gute Sache.

Fast 15 Jahre war das Auto ein guter Begleiter und hat viel Fahrspaß und Freude geboten. Für relativ kleines Geld besitzt er von Anfang an ein gutes Handling in allen Lagen, hat so manchen Boliden verblasen und hat den Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit gefunden, den ich mir erwünscht hatte und auch zur damaligen Zeit State-of-the-Art war. Ganz geschweige vom Platzangebot, so dass der Skoda sich oft nicht mit Golf und Co messen lassen musste sondern mit Passat und Co. Auch da zeigte er eine gute Figur und musste sich nicht gegenüber der Konkurrenz schämen.

Am 18.08.2003 konnte ich, nach gefühlt ewig langer Wartezeit, meinen Skoda Ocatvia 1.8Turbo in der Sondervariante RS endlich entgegennehmen, nachdem ich das Auto schon im März 2003 als EU Re-Import aus den Niederlande bestellt hatte. Wenige Tage zuvor hatte ich meine liebevoll genannte „Fliegende japanische Reisschüssel“, einen Suzuki Swift GTI, privat für 500 Euro verkauft und mich von diesem auch schweren Herzens nach 5 Jahren (1998 – 2003) getrennt. Leider weiß ich nicht, was aus „GeTI“ geworden ist.

Die Aufregung vor, während und auch nach der Fahrzeugeübergabe war damals sehr groß und nur der engste Familienkreis war im Autohaus Steegmaier, in der Nähe von Erfurt, mit dabei. Das war schon ein anderes Kaliber der RS! Viel größer als der Swift, mehr Komfort als der Swift und mehr Leistung als der Swift… Einfach nur spitze und damals noch eine Besonderheit – so nen RS.

Da könnt ihr Euch denken: Ich war Stolz wie Bolle und hab mich im 7. Autohimmel befunden. Die erste Fahrt vom Autohaus zur elterlichen Wohnung am Roten Berg in Erfurt war fast wie eine Prozession: Ich voran mit dem neuen Auto, extra etwas langsamer fahrend, damit es alle sehen (Jörg du bist nen Spinner) und dann folgte mein Papa in seinem neuen Alfa (auch erst im Mai 2003 im selben Autohaus gekauft). Beide Auto strahlten um die Wette und blinkten und funkelten: meiner in Black Magic Perl Effekt und der Alfa in metallic Mintgrün ( den Alfa gibt es heute auch noch. Gerade hat er einen frischen TÜV bekommen und wird noch etwas länger leben dürfen. Papa hängt ja auch ganz doll an diesem Wagen)

Und das neue Auto dann auf dem großen Parkplatz vor der Wohnung abzustellen und von oben aus dem 5. Stock darauf zu schauen und langsam zu realisieren, das ist nicht nur eine Probefahrt, wie so oft die Monate zuvor, sondern der gehört nun mir alleine, war schon echt super. Ich glaube, das Strahlen habe ich an diesem Tag aus meinem Gesicht nicht wegbekommen.

Am selben Tag wurde noch im Garten in Rocksen Geburtstag gefeiert, da konnte ich mein neues Gefährt auch gleich dem Rest der „Sippe“ stolz präsentiere. Dann möchte man auch alles genau zeigen. Ich musste aber realisieren, das Gegenüber hat kein neues Fahrzeug erstanden und ist nicht so euphorisiert und Auskunftsdurstig, wie ich selbst. Aber das war Ok. Alle haben gratuliert und waren dennoch begeistert und… Nö das tut hier nicht zur Sache.

Ich blieb dann über Nacht im Garten und erst am nächsten Tag ging es dann wieder heimwärts nach Berlin. Bevor ich nach der Feier zu Bett ging, hat nicht ein Kontrollgang ums Auto genügt um zu sehen, ob das Auto richtig verschlossen war, sondern erst zwei oder drei…

Des Weiteren fing natürlich gleich die Pflege des Autos an und erste Blütenreste und Kleingetier wurde aus dem Frontgrill gepuhlt und ausgewaschen. Besonders am Anfang soll das Fahrzeug lange so glänzen wie bei der Übergabe und auf jeden Schmutz, ob Außen oder Innen, wird extrem geachtet. Ich muss zugeben, das hat auch eigentlich erst die letzten zwei drei Jahre nachgelassen.

Aber es ist utopisch, zu denken, dass ein Auto nicht schmutzig wird, was ich dann auch das ein oder andere Mal etwas „schmerzlicher“ erleben durfte. Aber davon vielleicht später mehr…

Heute, 30.6.2018, ging’s aber noch einmal zu einer neuen Herausforderung für mein Auto und mich: ein Auto-Geschicklichkeitsturnier.

Das Turnier wurde vom ACV organisiert und fand in Spandau bei Berlin statt. 10 Übungen galt es zu bezwingen. Vom Halten auf einem A4 großen Stück Rollrasen, über Wendeübungen und Einparken war alles dabei. Ich dachte, ich kenne mein Auto und hab es im Griff, besonders durch die engen Parkplätze zuhause und auf Arbeit. Aber Pustekuchen: es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man eine echte Wand zum Orientieren hat oder doch nur eine virtuelle. Es hat ganz viel Spaß gemacht und viel gelernt habe ich auch, über mich und meinen Octi. Auch wenn es mit weitem Abstand zu den anderen nur für den letzten Platz gereicht hat (in vier Läufen habe ich folgende Minuspunkte eingefahren: 19, 23, 23, 17 und die Zeit von 2:30 min – habe ich auch nicht geschafft. Das war für mich auch erst einmal nachrangig). Es war aber beeindruckend, wie gut alle anderen ihr Fahrzeug und die Strecke im Griff hatten. Zum Vergleich: der Beste hatte in den vier Läufen 2 Minuspunkte. Sogar der 6. von 7 Teilnehmenden hatte nur durchschnittlich 20 Minuspunkt – also für mich ein absolutes Disaster. Da heißt es jetzt nur üben, üben, üben…

Um meinen altersgebrechlichen Octi hat es mir richtig leid getan, da dieser so manchen Stoß gegen die ein oder andere Begrenzungs-stange einstecken musste. Sorry dafür und das im hohen Alter.

Und trotzdem hat er mich gut wieder am Nachmittag nach Hause gebracht. Und die am Montag, 25.06., reparierte Bremslichtbeleuchtung (Bremslichtschalter am Bremspedal war defekt) funktioniert sogar auch noch.

Morgen, am Sonntag, heißt es ein letztes Mal Ausräumen, Aussaugen, Waschen, Fönen und Polieren. Dann kann er ein letztes Mal (in meiner Hand) mit der Sonne um die Wette strahlen.

Noch bin ich gefasst und denke noch nicht an den Abschied. Schöne Erinnerungen schwirren durch den Kopf und zaubern auch dieses Mal ein Lächeln auf mein Gesicht. Morgen soll noch einmal ein toller und schöner Tag mit meinem Octi, oder Schrotti, wie ich in liebevolle nenne, werden. Und weiter denke ich heute noch nicht – möchte ich noch nicht denken… Aber Montag, 2. Juli, 19:00 Uhr, kommt dennoch unaufhaltsam näher und näher…

Erfurt erreicht

Die Rückreise führt uns heute über Erfurt. Eurolines, mit denen ich heute fahre, hat aber seine Haltestelle nicht am Hauptbahnhof sondern in Erfurt-Süd direkt an der Endhaltestelle der Tram-Linie 3 – Urbicher Kreuz.

Ankunft in Erfurt: 17:25 Uhr, Abfahrt: 17:33 Uhr


P+R Urbicher Kreuz Erfurt , Germany

In Erfurt ist es leicht diesig aber der blaue Himmel zeigt sich immer noch. Es ist kühl aber nicht unangenehm. Hier sind 5 Minuten „Raucherpause“.

P+R Urbicher Kreuz, Fernbus Eurolines
P+R Urbicher Kreuz, Fernbus Eurolines
P+R Urbicher Kreuz, Fernbus Eurolines
P+R Urbicher Kreuz, Fernbus Eurolines – Bei der Abfahrt

Die Haltstelle wurde sehr spät angesagt, dafür aber mehrmals nach Erreichen dieser. Ansonsten gab es bisher kein einzige Ansage; keine Begrüßung, keine Worte zur Sicherheit oder ähnliches, wie ich dies aus Flixbus kenne.

Ansonsten läuft die Fahrt bis hier ohne Probleme und ohne Vorkommnisse. Glücklicher Weise gibt es auch keinen Stau, so dass wir gut vorankommen. Das habe ich auch schon anders gehabt. Die Ankunftszeit wird sich dadurch aber nicht verändern.

Damit habe ich nun 3 Alternativen, wenn ich mal das Auto außen vor lasse, um von Berlin nach Erfurt zu kommen: Deutsche Bahn, Flixbus und Eurolines (DeinBus). Und alle drei sind gut von den Standorten zu erreichen, bei denen ich normaler Weise in Erfurt übernachte ;-).

Das Urbicher Kreuz ist auch relativ gut von der Autobahn A4 zu erreichen und der Zeitverlust – den man hätte, wenn man erst in die Stadt, an den Bahnhof, fahren müsste, ist viel geringer. Also ein kleiner Vorteil gegenüber Flixbus, der aber durch die zentrale Lage das Hauptbahnhofes für viele wieder wett gemacht wird.

So nächster Halt wird wohl dann Weimar oder Jena sein. Die Fahrt wird auf der A4 fortgesetzt. Ich lass mich überraschen.

4.Strecke (Streckendetails)

Die heutige Strecke führte mich von Erfurt nach Burghaun zu meiner heutigen Unterkunft.

Streckenlänge: 136,95 km (Sigma(R)) / 133 km (Garmin(R))
Fahrzeit: 11:43:25 h (7:20:50 Uhr reine Fahrzeit)

Besonderheiten: Reifenpanne + Reperatur, ca. 1 h verloren, gewechselter Schlauch scheinbar nicht defekt

Übersicht Strava

Bin da – in Burghaun!

So nun bin ich auch am Zielort, Burghaun, Pension Untere Mühle, gut und wohlbehalten aber ausgepowert angekommen. Ich habe einen schönen großen Raum – hell und duftent (wirklich).

Heute ist Schluss mit Blog schreiben. Morgen dann die letzte Etappe und dann gibt’s noch mal was zu lesen.

Untere Mühle
Pension Untere Mühle
Untere Mühle
Pension Untere Mühle

3. Strecke (Steckendetails)

Strecke: Halle – Erfurt
Länge: 116,12 km
Fahrzeit: 9:35 Uhr bis 17:30 Uhr – ca. 8 h (nominell nur Fahrzeit: 06:09 h)

Heute sind wieder 2 Teile bereitzustellen – eines von mir selbst ausgelöst, da ich den Zähler in Laucha gestoppt hatte.
Leider fehlen auch noch ein Teilstrecken, da ich mehrmals vergessen habe, am Garmin-Gerät die Stop-Start-Taste zu bedienen und somit eine neue Steckenerfassung auszulösen.

Teil 1

Teil 2

17:30 Uhr: Showdown erledigt

Schluss, aus, vorbei! Dieser doch ziemlich anstrengende Radl-Tag ist gegen halb 6 (endlich) vorbei. Dabei hat alles super gut angefangen und die ersten 40km gingen, wie von selbst (fast). Aber zum Ende ging dann fast gar nichts mehr. Ich war heute völlig ausgepowert. Die ständigen Hügel hoch und runter haben mir heute wahrscheinlich den Rest gegeben. Aber das muss wohl auch mal sein – denn ich wollte ja meine Grenzen prüfen.

Wie ich schon bei meiner Radtour von Berlin nach Stockholm angemerkt habe – zu einem Bergfahrer werde ich nie „mutieren“.

Ganz so schlecht war die Strecke insgesamt dann auch nicht, da zwischendurch auch Stellen mit einheitlich, hohen Tempo gefahren werden konnten.

Auf jeden Fall bin ich gut bei meiner Unterkunft heute angekommen und wurde gut versorgt und aufgepeppelt ;-).

Fazit: Der heutige 116 km  Abschnitt war eines der schwersten Touren, die ich bisher alleine gefahren bin. In 6:09:11 bin ich zwar hinter meinen Erwartungen geblieben, aber bin doch zufrieden. Und aus den schwierigen Strecken schöpft man die Kraft für die nächsten Touren.

3. Strecke: Halle – Erfurt

Etwas gehandicapt, geht’s heute auf den Zwischentrack zum Bergfest nach Erfurt. Ca. 105 km schöne und teilweise hügelige Kilometer warten darauf, erfahren zu werden.

Die Sonne “brennt“ schon heute morgen. Das kann ein Problem werden. D.h, genügend Getränke einpacken und noch mehr Sonnenschutz auftragen. Von letzterem hatte ich wohl gestern nicht genügend aufgetragen, so dass Arme und Oberschenkel eine “schöne“ rötliche Färbung aufweisen – Sonnenbrand! Und der zippelt und ziept ganz schön.

Erfurt,Germany

2 h bis Berlin, 3/4 h in Berlin

Nach schneller und reibungsloser Fahrt von Erfurt nach Berlin. Bin ich gut in Berlin-Südkreuz angekommen und benötige nun noch ca. 3/4 Stunde, um meine Wohung zu erreichen, wenn ich die Tram gleich bekomme!

Damit nähert sich auch die Blog-Doku dem Ende zu. Ein paar Statistik-Seiten werde ich noch hinzufügen, aber es werden keine Tagesberichte mehr zum diesjährigen Urlaub folgen.

Ich danke allen interessierten Leserinnen und Lesern. Der Blog steht natürlich weiterhin für Kommentare und Fragen oder Berichte anderer Autoren offen. Bis bald. Euer Radler! Berlin, 2016-07-25, 21:52 Uhr

Heimwärts

Auch das verlängerte Wochenende zum Abschluss des Urlaubs ist nun fast vorbei und somit kommt der nichtverhinderbare Zeitpunkt des ersten Arbeitstages, morgen Dienstag, immer näher. 

Nun geht es erst einmal mit der Eisenbahn zurück nach Berlin. Die 2h-Fahrt  über Leipzig und Bitterfeld lässt sich ganz gut aushalten, auch wenn Zugfahren für mich immer Langweile bedeutet. Mit dem Bus sind es schon ganze 4 h, Stau nicht eingerechnet. Der Bus lohnt nur dann, wenn der Preis mal wieder nicht zu toppen ist, sonst ist der Zug etwas bequemer als der Bus.

Mit dem eigenen Auto macht es zwar am meisten Spaß , dauert aber auch etwas unter 3 h und ist bei spaßiger Fahrweise auch nicht gerade ein Schnäppchen. Außerdem muss man ein Auto zur Verfügung haben. Meins steht gerade zur General-Überholung in der Werkstatt.

Heute hatte ich noch Glück und ich habe die defekte Halterung zu meiner Lumotec Fahrrad-Lampe erstehen können. Somit kann ich heute nach der abendlichen Ankunft in Berlin noch das Fahrrad reparieren. Und einer Fahrt zur Arbeit morgen mit dem Rad statt mit den Öffis dürfte außer einem Wetterumschwung nichts mehr im “Wege stehen“.

Halterung Fahrrad-Lampe
Halterung Fahrrad-Lampe

Der Zug fährt ein und es geht pünktlich 19:27 Uhr gen Berlin.

Angekommen und schon wieder abfahrtsbereit

Die Schweden-Tour 2016 ist nun leider offiziell beendet. Nach einem Abstecher in die Wohnung, in der ich mein Fahrrad, einige Koffer und andere, hoffentlich unwichtige, Utensilien schon mal abgeladen habe, gings gleich weiter zum Bahnhof Berlin-Südkreuz. Alles wurde in der Wohnung so belassen, ohne Nachzuschauen oder die Post zu sichtigen. Der Funke Urlaubsfeeling, der noch übrig ist, soll noch über das letzte Urlaubswochenende gerettet werden und da kann man etwaige schlechte Post oder Nachrichten nicht gebrauchen.

Im ersten Überblick beim Vorbeifahren hat sich in Berlin die letzten 4 Wochen auch Nichts groß geändert. Im Detail werde ich dies die nächsten Tage sehen. So nun weiter im Text…

The Transporter und der Radler haben dann das Ende der Tour 2016 auf dem Bahnhofs-Vorplatz vom Bahnhof Berlin-Südkreuz gegen 5:00 Uhr am 23.07.2016 besiegelt. Damit ist auch die Rückfahrt von Lekåsen mit ca. 1300 km erfolgreich abgeschlossen und wir sind wieder gut und heil in Berlin angekommen.

Für The Transporter geht es nun hoffentlich auf direktem Wege nach Hause zum Ausruhen und zum Erholen vom Urlaub. Inzwischen sollte er dort angekommen sein: 5:43 Uhr.

Aber für den Radler ist nach der Reise vor der Reise. Er mutiert nun vom Radler über Autofahrer und Auto-Beifahrer zum Zug-Mifahrer und lässt sich heute Morgen zum Abschluss des Urlaubes für das Wochenende noch einmal weiter nach Rockhausen (Thüringen) fahren. Am Montagabend geht es dann auch schon zurück nach Berlin, da am Dienstag dann auch wieder Schluss mit Lustig ist und der 1. Arbeitstag nach dem Urlaub ansteht.

Zuvor wird aber Geburtstag bei den Eltern im Garten gefeiert. Die Familie, viele Verwandte und Bekannte treffen sich zum gemeinsamen Feiern bei Bratwurst und Rostbrätl. Hoffentlich gibt es trockenes, und noch ein Wunsch, sonniges, schönes Wetter! Auch ein paar Arbeiten im Garten stehen als Ausgleich an – es kann ja nicht nur gefeiert werden.

Nun sitze ich hier am Bahnhof Südkreuz mit einem Kaffee und einer Quarktasche in der Hand und warte auf meinen Zug mit Endziel München, wobei ich in Erfurt aussteigen werde.

Warten auf den Zug
Warten auf den Zug

Auf dem Bahnhof kommt langsam das Leben zum Erwachen. Ein Zug nach dem anderen rauscht herein. Viele Nachtbummler sind auch noch unterwegs, die einem zielsicherer, die anderen wankend, suchend. Da gibt es schon die ein oder andere lustige Situation zu beobachten.

So noch ca. 30 min dann geht es auch für mich weiter. Ca. 8:30 Uhr soll ich dann schon in Erfurt ankommen, wo ich dann hoffentlich abgeholt werde 😉  .

Abfahrtsinformation DB (c)(R) - ICE1585
Abfahrtsinformation DB (c)(R) – ICE1585