Nach der Fähre Gedser – Rostock

Die Fährfahrt Gedser-Rostock ist schon hinter uns gebracht (1:53 Uhr). So auch das leckere Schiffs-Schnitzel, dass uns so liebevoll gereicht wurde, dass man nicht seinen Feind losschicken wollte.

Lecker Essen auf Fähre Gedser-Rostock
Lecker Essen auf Fähre Gedser-Rostock

Aber nach langer Autofahrt hat man Appetit auf etwas Warmes. Und so schlecht schmeckt es nun wieder auch nicht. Und einem geschenkten (von The Transporter gesponserten) Gaul schaut man nun mal nicht ins Maul.

Ein darauffolger kurzer Besuch im Border-Shop war auch nicht erfolgreich. Vieles ist zu teuer und was Spezifisches gibt es auch nicht wirklich. Sie hätten am Besten die deutschen Preise weglassen und nur die Dänischen auspreisen sollen, so hätte ich im letzten Urlaubsfeeling und falscher Umrechnung das Eine oder Andere doch gekauft. Aber so hab ich Geld gespart 🙂

Jetzt geht’s über die Rostocker Gas-Tankstelle direkt nach Berlin (2:08 Uhr). Alle sind auch wieder fit und munter 🙂 !

Gas-Tankstelle Rostock Südtor
Gas-Tankstelle Rostock Südtor

 

Und noch eine Fähre

Auf dem Weg nach Stockholm mach‘ ich dann wieder mal eine Schiffsfahrt mit einer Autofähre. Für 10 SKr Person+Fahrrad (Auto: 60 SKr) ist man auf der Fahrt zwischen Ekerö und Slagsta über einen Seitenarm der Mälaren mit dabei. Fahrkarte unbedingt vorher kaufen!

Die Überfahrt dauert ca. 20 bis 25 min.

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Fähre über Malaren
Fähre über Malaren
Ekerö (Karte www.ekero.se/turism)
Ekerö (Karte www.ekero.se/turism)

Fähre bei Skenäs – Skenäsleden – erreicht

Der erste Abschnitt – ca. 40 km – ist bei nass-kühlen Wetter geschafft. Die Überfahrt dauert 10 min und die Fähre wartet beteits. Gut! Das war soweit der bekannte Teil. Jetzt kommt Neues – mal sehen.

Fähre Säter / Skenäs
Fähre Säter / Skenäs
Arm der Ostsee - Baeviken
Arm der Ostsee – Baeviken

Auf nach Nyköping

Nach der Ruhepause heute am Montag, 11.10., geht es am Dienstag früh,12.10., weiter nach Nyköping.

Um schon mal der Strecke etwas vorzufühlen, hat mich The Transporter über einen Teil der Strecke gefahren – von der Fähre bei Skenäsleden bis zu Husby Säterie (also rückwärts). Aus dieser Erkundungsfahrt, fast wie beim Ralley, habe ich mir ins Kursbuch die einfachere, aber etwas weitere Strecke über Söderköping und nicht über Stegeborgs eingetragen. Die vom Navi ermittelte Tour ist zwar landschaftlich reizvoller und bietet mit einer zusätzlichen Fährfahrt über die Insel Stegeborgs slottsruin ein anderes Highlight, ist aber sehr kräfteraubend.

Und bis Skenäsleden ist es ja auch nur die Hälfte der Tagesstrecke von ca. 86 km geschafft. Deshalb heißt es frühzeitig Kräfte sparen!

Bei Skenäsleden wartet eine Fährüberfahrt über den Braviken, einem Arm der Ostsee, auf mich. Die Fähre soll alle 30 min ablegen. Darauf werde ich mich einstellen. Die Überfahrt bringt nach ca. 40 km eine kleine Pause für den zweiten Teil.

Das Wetter wird gemischt. Es soll mäßigen bis starken Wind geben. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt zwischen 30 und 70 %, so dass ich auch mit Regen rechne und mich gleich beim Start, gegen 9:30 Uhr, entsprechend vorbereiten werde.

The Transporter bleibt noch einen Tag länger in Husby Säteri und das nächste Zusammentreffen ist dann in Södertälje am Donnerstag, 13.07., vorgesehen. Am 14.07. ist dann die finale Rad-Tour und die Einfahrt in Stockholm geplant.

Schwedische Traumlandschaft
Schwedische Traumlandschaft

Vorbereitungen für die Weiterreise

Heute Abend wird es wieder losgehen und zwar zunächst untypisch mit der Autofähre, da ich nicht mit dem Fahrrad und dem Gepäck nach Trelleborg (S) schwimmen kann – ohne wäre dies sicherlich kein Problem 😉 .

Bis dahin – Abfahrt von Saßnitz ist 23:15 Uhr – ist aber noch etwas Zeit. Heute kommt dann auch mein Begleit-Fahrzeug aus Berlin an. D.h., dass der Fahrer im Schneckentempo hinter mir herfährt, sonder in 5 bis 6 Stunden-Reichweite (in Rad-Tour-Reichweite sind dies 1-1,5 Tage) vorausfährt oder noch am vorherigen Punkt verweilt. Auf halber Strecke begegnen wir uns dann zum Austausch / Klamottenwechsel etc.

Dies hatte ich mir gewünscht, da ich doch auf relativ ungewohnten Terrain und einem fremden Land, wenn es in Notfällen notwendig wird, auf Hilfe zurückgreifen kann. So kann man sich besser auf das Radfahren konzentrieren.

Der zweite große Vorteil: Ich muss nicht alles auf dem Rad transportieren, was man so mitschleppt.

So jetzt geht es erst einmal zum Frühstück und dann heißt es „Koffer“ packen und erst einmal warten. Wahrscheinlich werde ich zum Fährterminal fahren und dort auf die Ankunft des Begleit-Fahrzeuges warten.

Durchs hügelige Rügen nach Saßnitz

Der erste Dreier-Pack Berlin-Wesenberg-Neetzow-Saßnitz ist geschafft und ich bins auch etwas.

In 4:28 h Fahrzeit (5:30 h gesamt) habe ich nach 99,8 km (ohne Fährabschnitt) das Ziel Saßnitz erreicht.


Streckenprofil 3. Etappe:


Die Insel Rügen hatte ich nicht mehr so hügelig in Erinnerung – zu selten hier und mit dem Auto. Dabei gings zum Schluss gefühlt nur noch bergauf, da der Wind bei den Bergab-Passagen sein Spiel mit mir gespielt und mit Boen gegen mich gearbeitet hat 😉 .

Blick aus Kurhotel Sassnitz
Blick aus dem Kurhotel Saßnitz

Also die Regen-Sachen halten den Regen schön ab, so dass man nicht von Außen her durchschnäßt und schön warm bleibt. Steht man dann eine Weile oder ist am Ziel angekommen, merkt man, wie man zu Schwitzen beginnt und so von Innen die Sachen etwas feucht werden.

So morgen gibt es nur eine kleine Tour – ca. 6 km – Hotelwechsel. Leider hatte ich beim Buchen vor paar Monaten einen Fehler gemacht und nur eine statt zwei Nächte reserviert. Später war leider alles ausgebucht und ich musste ein anderes Hotel in der Nähe finden. Gesagt, getan.

Aber eigentlich ist bis Sonntag Früh, ca. 4:30 Uhr, Ruhepause. Am Samstag kommt dann das Versorgungsfahrzeug aus Berlin nach 😉 und Abends ist dann die Fährübersetzung nach Trelleborg angesagt.

Fazit für heute: Strecke insgesamt gut, auf Rügen sehr kraftraubend zum Schluss und ersten Regen gut überstanden.! Jetzt: Relaxen!

3. Etappe Neetzow-Saßnitz – Freude oder Qual

3.Tag – 3.Etappe – so einfach kann es sein oder so schwer. Es wird sich zeigen, wie ausdauernd ich bin. Bisher machts richtig Spaß (mal von ein paar Flüchen unterwegs abgesehen) 😉

Eine Strecke von 3 x > 100 km bin ich bisher nur mit dem Auto, Bus oder der Bahn gefahren oder mit dem Flugzeug geflogen, aber habe ich noch nie hintereinander weg mit dem Rad erobert. Da waren es bisher meist nur max. 80 km pro Tag. Und 20 km können so entscheidend sein, wie am 1.Tag gleich mal zu sehen war.

Die Route führt heute wahrscheinlich von Neetzow – Richtung Norden – über Jarnen, Greifswald, Gatz/Rügen, Putbus nach Saßnitz ins dortige Kurhotel.

Saßnitz,Germany

 

Zu erwartende Besonderheiten: Fährverbindung Weiße Flotte zwischen Festland (Stahlbrode) und der Insel Rügen (Glewitz). Diese Fähre verkürzt den Weg um ca. 15 km. Das nehme ich doch gerne an. Die zusätzliche Wartezeit von max. 20 min. nehme ich gerne “in Kauf“.

Stahlbrode,Germany