Und zum Schluss bin ich auch ein Sieger – ein letzte Tour mit dem Rad

Lange habe ich überlegt, ob ich es wagen soll, den Kampf mit dem Hausberg in Lekåsen aufzunehmen oder doch eher nicht. Jeden einzelnen Tag hier in Lekåsen habe ich die Entscheidung verschoben. Doch heute hab‘ ich, zunächst begonnen mit einem Täuschungsmanöver, die Herausforderung angenommen.

Angetäuscht deshalb, weil ich eigentlich nur die Bergab-Fahrt Richtung Sälen genießen wollte, um dann von The Transporter eingesammelt zu werden. Soweit so gut, in Höllentempo ging es bergab ins Tal, juchhee. Das war ein Spaß.


Streckenprofil – Der Hausberg – Bergab-Fahrt


Nur der blöde, leichte Gegenwind hat dieses Mal Geschwindigkeiten jenseits der 60 km/h verhindert und leider hat die geklebte Halterung der Vorderlampe bei diesem Tempo, der Wärme, den Schlaglöchern und dem Geröll auf der Straße doch schlapp gemacht. Aber das ist kein Problem, da ich das Fahrrad erst wieder für den Weg zur Arbeit, frühestens nächste Woche, wieder benutzen werde.

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Und wenn man mal im Geschwindigkeitsrausch ist, achtet man nicht mehr so auf die zu fahrende Route und prompt habe ich eine falsche Abzweigung genommen und bin erst einmal in die falsche Richtung gefahren. Aber nach 2-3 km ist mir dies dann auch aufgefallen. Kurzer Koordination-Anruf bei The Transporter und ich wurde an anderer Stelle eingesammelt als verabredet. Mit dem Auto aber null problemo.

Dann verlief der Tag, wie gedacht. Letzte Einkaufsfahrt in Big-City Sälen – COOP, ICA, Systembolaget. Dann gings weiter zur Kooperative Dalen, Schlüsselübergabe-Stelle, um lecker Kuchen zu Essen und Kaffee zu trinken. Nicht beachtet hatten wir, dass diese eventuell früher schließt, als wir wollten. Aber freundlich, wie die Schweden so sind, wurde auch eine Viertelstunde nach Schließung (12:00 Uhr – 17:00 Uhr) für uns noch einmal geöffnet. Und den Kaffee haben wir sogar kostenlos erhalten. The Transporter war leider dieses Mal nicht so zufrieden. Das könnte auch an der Tatsache liegen, dass es Möhrenkuchen gab. Dieser hat mir sehr gut geschmeckt.

Aber was für ein Service insgesamt = *****!

Gestärkt mit Kaffee und Kuchen und dem wunderbaren Fahrrad-Wetter entschied ich mich mehr oder weniger spontan den Weg zum Ferienhaus statt mit dem Auto mit meinem Radl zu fahren, dass sich ja noch liegend im Auto langweilte. Die Vereinbarung war, ich fahre soweit, wie ich komme, und ansonsten werde ich vom nachrückenden The Transporter eingesammelt.

Die ersten Meter der Route verliefen so super und der Wille oben anzukommen, waren plötzlich so groß, dass es gar keinen Zweifel gab, die Bergauf-Fahrt komplett zu bewältigen – nur ich wusste dies noch nicht 😉 !

Nach den ersten Kilometer kam von hinten der Besenwagen angefahren und folgte mir bis 1,5 km vor dem Ferienhaus. Ab diesem Punkt beginnt das steilste Stück und ich winkte The Transporter an mir vorbei, so dass ich in meinem Tempo und mit dem kleinsten Gang die Strecke und den Berg bezwingen konnte! Ziel, Bergankunft und Sieg! Das war ein schönes Gefühl auch noch diese Route heute, von doch knapp 32 km (12 km nur bergauf, ca. 330 Höhenmeter), geschafft zu haben. Ein fettes Grinsen stand mir im Gesicht 🙂 . Jetzt hatte ich mir ein alkohlfreies, kühles Bier verdient! Prost!


Streckenprofil – Der Hausberg – Bergauf-Fahrt


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